Neuer Trainer soll Schweizer sein

Den Entscheid, den Ballwiler Trainer Thomas Häberli zu entlassen, habe er am Sonntagabend getroffen, sagte FCL-Sportchef Remo Meyer an der Medienkonferenz am Dienstagmorgen. Die Entlassung sei nicht langfristig geplant gewesen,

er habe immer gradlinig kommuniziert. «Die Einstellung ging in den vergangenen Spielen gegen St. Gallen, YB und Basel zwar noch oben», so Meyer, aber: «Eine Vorrunde dauert 18 und nicht einen Spieltag lang». Daher sei die ganze Vorrunde in die Beurteilung eingeflossen. Und hier bilanziert Meyer: «Sportlich haben wir aber schlecht abgeschnitten. Die fehlende Entwicklung und keine Handschrift waren ausschlaggebend.» Auch habe es innere Unruhen gegeben, diese wolle er aber nicht an die Öffentlichkeit bringen.

Ein weiterer Punkt, den Meyer störte: In der Analyse sei er nicht immer gleicher Meinung mit Häberli gewesen. «Wir haben die Leistungen in den letzten Partien anders beurteilt. Er sah sie besser als ich.» Der wesentlichste Punkt sei aber: «Die Ziele für die Rückrunde waren zu stark gefährdet.» Man habe Respekt vor dem Abstieg.

Seine eigene Arbeit beurteilt Meyer positiv: «Ich bin zufrieden. Ich habe immer meine Meinung vertreten und bin meinen Weg gegangen.» Dabei erhält er Unterstützung von Präsident Philipp Studhalter: «Der VR beurteilt seine Arbeit super. Er hat eine Balance zwischen dem Wirtschaftlichen und Sportlichen hergestellt.» Insbesondere mit den Transfereinnahmen sei man sehr zufrieden.

Der neue Trainer soll vorzugsweise ein Schweizer sein oder einer, der mit der Schweizer Liga vertraut ist, so Meyer. Ein weiteres Kriterium: «Jemand, der mit Jungen arbeiten kann und will.»

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